Nachwuchsmeisterschaft, Nagai-Cup und Busmarathon

Zur Meisterschaft nach Düsseldorf! Wahnsinn! Das dürften wohl die Meisten denken, wenn wir erzählen wie weit und lang wir gefahren sind, um ein paar Katas zu zeigen und Kumite zu machen. Für uns ist das normal, wobei eine so lange Strecke auch für uns nicht ganz alltäglich ist. 7 Stunden Busfahrt. Nicht schlecht. Aber das, was wir Ouchis in Düsseldorf hinterlassen haben, kann sich wirklich sehen lassen. Denn wie heißt es auf der offiziellen S.K.I.D. Webseite: „Gleichzeitig wurde das Dojo Ouchi der erfolgreichste Verein auf dieser Meisterschaft.“ Den Anfang machten Julia, Phine, Laura und Richi auf der Nachwuchsmeisterschaft. Nach kurzer Eingewöhnungsphase machte unsere Mädelsfraktion ordentlich Eindruck. Phine gelang dabei das Double und holte sich jeweils den ersten Platz in Kata und Kumite. Das Siegertreppchen zog auch Laura an. Sie schaffte in Kata den 3. und in Kumite sogar den 2. Platz. Für unsere Meisterschaftsdebütantin Julia sprang auf Anhieb der 3. Platz in Kumite heraus. So, wer jetzt richtig mitgerechnet hat, wird feststellen, dass das Siegertreppchen in der Kategorie Kumite weiblich komlett an Ouchi ging. Altes Kämpferblut =)

Aber auch Bob Marley, ich mein Richi, entschuldigung, beeindruckte uns mit seinen Katas. Was er da aus dem Ärmel holte reichte am Ende klar um sich den ersten Platz zu krallen. In Kumite musste er sich nur zwei anderen geschlagen geben und belegte einen guten 3. Platz. Auch Paul bewies mal wieder wie gut er sein kann, auch wenn kein Podestplatz heraussprang. 

Die älteren Ouchis waren zum anschließenden Nagai-Cup gefordert. In der Mammutgruppe der Männer setzte sich Hannes in Kata bis ins Finale der besten Vier durch, wo Robert auch bald gelandet wäre, hätte er im Stechen keinen Fehler gemacht. Dort gelang Hannes mit der Kata „Unsu“ der Sieg, Sieg, Sieg, Sieg…

Die Dana machte das wenige Minuten schon vor, wie man sich im Finale den ersten Platz holt. Im Grunde hat Hannes gelunscht. Abgeguckt. Aber in Kumite gelang D(i)ana noch der 3. Platz. 

Ja, was für ein Wochenende. Ich weiß nicht, wie oft ich nun schon „Platz“ geschrieben habe. Aber dieses Wort beschreibt zu 100% unser Erlebtes. Platz im Bus, 7 Stunden Platz gemacht, alle möglichen Plätze belegt, die Boxen im Bus platzen lassen, Energie freigeplatz im Ring, vereinzelt gep(l)atzt und den „Westen“ platzen lassen. Sorry…Wir wollen doch nur spielen =)

…auf Wiedersehen, euerrob

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