Ganz großes Ballett

…um die klassische Technik dieser Kunst zu erlernen, braucht man ein jahrelanges tägliches Training.

Das klang für viele Ouchis, deren Mamas, Papas, Freunde und Partner so interessant, dass die Spiegelhalle am ersten Freitag des neuen Jahres reichlich gefüllt war. Es war uns eine große Freude unter der Leitung der Diplombühnentänzerin Johanna Gebauer in diese Kunst eingeführt zu werden. Neben Aufführungen in der Dresdner Semperoper, Kulturpalast, Staatsoperette, Schauspielhaus, Auftritten in Hamburg, Berlin und München tanzte die Absolventin der Palucca Schule mit ihrem Ensemble bereits auf den großen Bühnen Japans, Spaniens, Englands und Frankreichs.

Bei solch hochkarätigem Besuch versuchte jeder wenigstens mit seinem Outfit eine künstlerische Erscheinung darzustellen, was zu noch mehr Lachbauchmuskelkater führen sollte.

Zuerst stabilisierte uns Pauls Schwester mit ein paar Spannungsübungen am Boden. Hier war die Stimmung sehr heiter und alle Leggins-, Stirnband- und Stulpenträger übten mit breitem Grinsen und reichlich Humor. Schön war, dass auch hier mit Musik die Übungen unterstützt wurden, womit wir bereits besonders freitags versuchen unser Karatetraining zu komplettieren. Nach der Stabilisierung und Zentrierung unserer vertikalen Achse wurden wir durch ein herrlich breites Spektrum an Übungen und Rhythmen geführt. Begonnen mit den Grundstellungen des klassischen Balletts brachte uns Johanna die verschieden Höhen dieses Bühnentanzes näher. Noch nicht völlig gleichgültig, ob auf beiden oder nur einem Bein, zeigte sie uns noch, wie man die Orientierung im Raum behält. Durch das toll gestaltete und aufbauende Training wogen wir alle auf der Welle des Spaßes von Übung zu Übung und steigerten uns zusehends. Gegipfelt von Sprüngen, Pirouetten und deren Kombination segelten der und die andere mehr oder noch mehr durch den Spiegelsaal.

Abschließend offenbarte uns Johanna noch, dass es uns nicht nur an Spannung, sondern offensichtlich auch an Flexibilität mangelt. Sicherlich ein deutliches Manko, das in Zukunft wieder vermehrt Anklang im Training finden wird. Dafür wurde unser Trainingskonzept im Großen und Ganzen von der freischaffenden Tänzerin, Choreografin und Dozentin bestätigt und gelobt. 

Zu guter Letzt durften wir noch ein paar ihrer geübten Bewegungen dahinschmachten eh es zum kategorischen Gruppenfoto kam.

Vielen Dank für diesen tollen Jahreseinstieg! Es war wunderschön, spaßig, anstrengend und vor allem inspirierend. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen.

Für mehr Informationen zu Johanna:  http://www.tanzzenit.de/

Hannes

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