Das Sommergasshuku ist heilig!

Zum Sommergasshuku hatten wir die Möglichkeit, uns so richtig auszupowern. Vier Tage lang haben wir täglich mehrere Stunden sehr lehrreich mit Nagai Shihan, Aragane Shihan und Daizo Kanazawa Sensei trainiert. Wir haben uns verausgabt, abends Party gemacht und lustige Spiele gespielt, sodass wir nachts nur noch ins Bett gefallen sind. Wenn wir dann morgens um 7 Uhr aufstehen wollten, um joggen zu gehen, war das zunächst mit Meckern und „Ich bin so müde“ verbunden, hat sich aber als sehr angenehm und positiv offenbart. Nicht nur, weil man sich überwindet und danach das Gefühl hat, etwas geschafft zu haben, nein, auch weil wir dabei super Teamgeist gezeigt haben.

Selbstverständlich bestanden die vier Tage Sommergasshuku nicht nur aus Training und Anstrengung, sondern wir haben auch entspannt. Jedoch nicht irgendwo, sondern an einem idyllischen See im Wald, mit Blick auf Wasser, Himmel, Baumlandschaft und Tiere. Von einem Waldweg umgeben, der sich um den See schlängelt und zu einem einzelnen Felsen führt. Zu etwas Besonderem hat dieses Sommergasshuku auch Peter gemacht, der seine Frau und seinen Sohn mitbrachte, sodass wir Grund hatten auf dem Spielplatz zu spielen und sogleich seine Familie kennenlernen durften.

Gekocht haben wir gemeinsam, was natürlich nicht ohne gute Zutaten funktioniert hätte. Ein großes Danke an Julia und Tim, die mehr als einmal losgefahren sind, um noch fehlende Dinge zu besorgen. Abends haben wir gegrillt und hatten die Möglichkeit, neue Menschen aus anderen Dojos kennenzulernen, sowie uns gut zu unterhalten und Spaß zu haben. Die Lehrgangsfeier am Samstagabend hat das Sommergasshuku sehr schön abgeschlossen, weil alle zusammen waren, gegessen, geredet und gelacht haben.

Losgefahren sind wir ursprünglich zu elft. Paul, Tim, Julia, Anja, Peter mit Familie, Hedwig, Vivi, Tjelle und Marc. In einigen Gesichtern war die Begeisterung nicht zu übersehen, als Samstagvormittag plötzlich Hannes und Ricci in der Tür standen und uns anstrahlten. Auch wenn das Mittagessen auf Grund der Menge der Leute manchmal etwas klein ausgefallen ist, wurde man immer satt, da es ausreichend Kuchen gab, der uns auch am Sonntag nach dem Training noch ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Doch dafür sorgte nicht nur der Kuchen, sondern auch der wunderschöne Sonnenschein, der sich dann doch noch einmal durch die Wolken schob, während wir die vorangegangenen Tage etwas kühlere Temperaturen hatten, sodass wir nicht baden, dafür aber super trainieren konnten.

Es grüßen ganz freundlich,
Bär Schorsch, die Whuuu–Girls, das Kätzchen und das heilige Totem 🙂
Danke!

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